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Wann beginnt die Ausbildung mit einem
Obedience-Hund?
Es spielt keine Rolle ob mit einem Hund Obedience oder sonst eine Hundesportart
trainiert wird, es gilt für alle Hunde dasselbe: je früher desto besser!
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Ein Welpe lernt im Rudel im Spiel alles was er für das spätere Leben
benötigt. Kann er das nicht im ersten Lebensjahr lernen, dann würde er später
verhungern, da er nicht gelernt hat eine Beute zu jagen und zu töten!
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Darum muss ein Welpe für sein Hundeleben alles spielerisch im ersten Lebensjahr
lernen und vor allem in den ersten 14 Wochen seines Lebens mit der ganzen Umwelt
Kontakt aufnehmen und viel erleben (nicht überfordern).
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Früher war man der Meinung, der Hund dürfe 1 Jahr lang nichts
hundesportliches lernen und erst mit 1 Jahr begann man dann mit sehr harten
Methoden dem Hund etwas einzuprügeln!
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Klar, muss der Welpe zum
erwachsenen Hund auch viele hundliche Dinge lernen und kann nicht mehr
aufnehmen, wie er fähig ist zu lernen von seinem Alter her.
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Also, starten Sie mit dem 10-Wöchigen Welpen und lehren Sie ihn spielerisch
und mit viel Belohnung (Futter - Wurst) alles was Sie von ihm wollen.
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Vergessen Sie aber die
erzieherische Ausbildung nicht, denn was nützt uns ein Hund, der perfekt
Obedience Übungen beherrscht, aber beim Spaziergang alle Leute anspringt, an
der Leine zieht, kläfft beim Warten, etc.
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Jeder Hund soll eine gute
Grundausbildung im erzieherischen Bereich erhalten, dann macht es auch mehr
Spass im Obedience-Training.
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Achten Sie nicht auf Perfektion, sondern auf die Freude des Hundes! Der Hund
muss erst in Klasse 3 perfekt sein, vorher muss er nur Freude haben, sonst
wird der Hund mit der Zeit nur noch widerwillig die Uebungen ausführen!
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Das heisst,
dass der Hund 1-2 Jahre nur Spass haben soll und noch nicht zu perfekt geübt
wird!
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Was nützt
Ihnen ein Hund, welcher alle Uebungen perfekt kann, aber keine Freude mehr
am Training hat!?
Arbeiten Sie mit positiver Bestärkung, d.h. der
Hund wird immer belohnt, wenn er etwas richtig macht. Macht er
etwas nicht so, dann ignorieren wir es (wir sagen nicht Nein und korrigieren ihn
auch nicht!), wir wiederholen die Übung einfach ganz von vorne und helfen dem
Hund, damit er es das nächste Mal richtig machen kann.
Ein Hund steht morgens nicht auf und denkt "Heute streike ich und mache
nichts im Training!" Der Hund macht nur das, was er gelernt hat, das kann
auch etwas unerwünschtes sein!
Der Hund führt die Übung so aus wie er sie verstanden oder nicht verstanden
hat! Es liegt an Ihnen es ihm richtig zu zeigen und genug lange zu trainieren!
Gehen Sie in keinen Hundeklub wo der Hund ohne Futter und nur mit Leinenruck
gehorchen muss! Schnuppern Sie vorher und verlangen Sie einen Leistungsausweis
des Trainers! Ein Fussballtrainer sollte auch gut Fussball spielen können, oder
gespielt haben, wenn er eine Mannschaft trainiert. Dasselbe gilt im
Hundesport!
Nicht der Trainer soll Ihren Hund ausbilden, Sie müssen es lernen! und
der Hund soll Ihnen gehorchen und nicht dem Trainer! Geben Sie den Hund NICHT
dem Trainer um etwas zu zeigen, er soll es mit seinem eigenen Hund zeigen!
Üben Sie mehrmals täglich 5 Minuten, dies ist
besser als
nur einmal pro Woche und dann eine ganze Stunde lang!
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