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OBEDIENCE - WETTKÄMPFE


Mentales Training für Hundeführer und Hundeführerinnen


Ich bin glücklich, weil ich mit meinem Hund trainieren kann! Ich will, dass mein Hund auch glücklich beim Training ist!

Wenn mein Hund etwas nicht so macht wie ich will, bin ich immer noch glücklich!

Am Wettkampftag sage ich zu meinem Hund: "Heute wollen wir wieder viel Spass miteinander haben!"

Der Hund ist nach dem Wettkampf immer noch derselbe Hund wie vorher!

 

Sind Sie auch meganervös vor einem Wettkampf? Können Sie nicht frühstücken, haben den Durchfall, etc.?

Dann ist es an der Zeit etwas dagegen zu unternehmen!

Es gibt kein Patentrezept, aber viele Wege führen zu einem normalen Stress vor einem Wettkampf. Denn etwas nervös soll man ruhig sein, aber der Kopf sollte noch denken können! Auch sollte der Hund nicht verunsichert werden, weil der Besitzer plötzlich die Kommandos ganz anders betont und gar nicht mehr fröhlich ist!

Was könnten Sie dagegen tun?


 Konzentrieren Sie sich nur auf sich und den Hund. Schwatzen Sie nicht herum! Für den Hund soll ein Wettkampf etwas speziell schönes sein und nicht das Gegenteil!
Trinken Sie genug Wasser, damit der Kopf gut denken kann und auch bei Unvorhergesehenem klar ist.
Gehen Sie vor dem Start auf die Toilette.
 
Gehen Sie auch als Zuschauer an Wettkämpfe und lassen das Ambiente auf sich einwirken.
Trainieren Sie mit dem Hund eine kleine Übung, wenn Sie nur Zuschauer sind, z.B. Sitz - Bleib.
Schreiben Sie genau auf, auf welche Punkte Sie mit Ihrem Hund achten müssen. z.B. bei Rüden nicht vorher noch eine Hündin beschnüffeln lassen.
 
Seien Sie genug früh am Wettkampfort und gehen Sie mit dem Hund spazieren, damit Sie sich beide an die Umgebung gewöhnen. Überlegen Sie sich ein Ritual für Ihren Hund, welches Sie bei jeder Prüfung genau gleich durchführen.
 
Besuchen Sie Kurse wie Yoga, Kinesiologie, hören Sie eine schöne Musik-CD, etc. Es muss einfach für Sie passen.

Versuchen Sie selber rauszufinden was für Sie am Besten ist. Bei jedem Wettkampf sehen Sie einen kleinen Teilerfolg und wie es immer besser wird.
 

 


Trainingsvorbereitung für einen Wettkampf
  • Trainieren Sie wie am Wettkampf, heisst nicht, dass Sie immer die ganzen Uebungen ohne Belohnung trainieren sollen - sicher nicht!
     
  • Aber es heisst, dass Sie z.B. bei der Uebung 5 Heranrufen den Hund abrufen wie am Wettkampf!

  • Also, Sie gehen ca. 10 m weg vom Hund, drehen sich zu ihm um, bleiben ruhig stehen und rufen ihn ab.

  • Sitzt der Hund dann neben Ihnen in der Grundposition, warten Sie 2 Sekunden und dann machen Sie ein Riesenfest und loben ihn und rennen herum und geben ihm den Jackpot!

  • Es ist egal, ob der Hund langsam oder schnell kommt, es gibt ein Riesenfest - so oder so!

  •  Sie werden erleben, wie Sie der Hund erstaunt anschaut und sich freut und beim nächsten Mal schon etwas schneller daher rennt! Und wieder gibt es ein Fest!

  • Sie zeigen dieselbe Körpersprache - Körperhaltung wie am Wettkampf - das ist wichtig!

 


Welche Fehler werden im Training oft gemacht?
  • Der HF geht vom Hund weg und zeigt ihm beim Weggehen den Ball.
  • Der HF dreht sich zum Hund um und zeigt ihm den Ball, bevor er ihn abruft.
  • Der HF macht eine Grätschstellung und ruft den Hund ab und lässt ihn dann durch die Beine dem Ball nachlaufen.
  • Der HF ruft und lockt den Hund während des Herankommens und will, dass er schneller läuft.

Was lernt der Hund so? Dass es sicher keinen Ball gibt am Wettkampf, weil der HF z.B. keine Grätsche macht oder ihm den Ball nicht zeigt! Und schon wird er demotiviert sein!

Darum nichts vorher zeigen, die Ueberraschung kommt in der Grundstellung!
 

 

 

 

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